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Motivation


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8 replies to this topic

#1 karl_bednarik

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Posted 28 September 2006 - 09:39 AM


Die Motivation von sich eigenstaendig fortpflanzenden Saeugetieren
besteht vorwiegend im Selbsterhaltungstrieb und im Kopulationstrieb.

Wenn man das genauer betrachtet, dann existieren sowohl
hardware- als auch software-gesteuerte Motivationen.

Zum Beispiel gibt es den software-gersteuerten Kopulationstrieb,
aber es gibt nur den hardware-gesteuerten Gebaertrieb.

Fuer uns ist nur deshalb eine Anti-Baby-Pille wuenschenswert,
weil der Gebaertrieb nicht in unsere Software integriert ist.

Um ein eigenstaendiges Lebewesen zu erhalten ist ein Selbsterhaltungstrieb erforderlich.

Weil Lebewesen normalerweise ganz von selbst sterben, ist kein Todestrieb erforderlich.

Nur weil wir hardware-gesteuert sterben,
koennen wir den Wunsch nach Unsterblichkeit empfinden.

#2 karl_bednarik

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Posted 07 October 2006 - 01:05 PM

Warum ist das Einfache schwieriger als das Schwierige?

In den Jahren zwischen 1960 und 1970 haben die Pioniere der kuenstlichen Intelligenz (und auch ich) geglaubt: "Das werden wir gleich haben".

Tatsaechlich ist es so, dass sich die evolutionaer hoechsten geistigen Leistungen des Menschen relativ einfach durch die Kombinationen von AND, OR und NOT ausdruecken lassen (und auch noch den derzeitigen nichtmenschlichen Schachweltmeister abgeben).

Allerdings sind die hoechsten geistigen Leistungen des Menschen auch die evolutionaer juengsten Leistungen des Menschen, an die er sich noch nicht so recht gewoehnt hat.

Einen Roboter, der dreidimensional sehen und greifen kann (mit Hand-Augen-Koordination), stellt uns auch heute noch vor grosse Probleme, obwohl uns diese Funktionen wesentlich selbstverstaendlicher erscheinen als unser neues logisches Denkvermoegen.

Das liegt daran, dass das dreidimensionale Sehen und Greifen schon von unseren affenaehnlichen Vorfahren nicht nur erlernt wurde, sondern dass diese Faehigkeiten genetisch in unser Gehirn eingebaut wurden.

Mit anderen Worten, zwischen unserer Logik und dem Greifen und Bilderkennen besteht der Unterschied zwischen Programmierung und fester Verdrahtung.

Es ist daher kein Wunder, dass das Greifen und Bilderkennen bei uns voellig unbewusst ablaeuft, obwohl es wesentlich mehr Datenverarbeitung benoetigt als unser logisches Denken.

Eine etwas seltsame Zukunftsvision koennte von wesentlich weiter entwickelten Menschen handeln, deren Logik ebenso ohne Bewusstsein ablaeuft wie unsere Bilderkennung, eben deshalb, weil ihre Logik genetisch fest verdrahtet ist.

Vom Standpunkt der Menge der verarbeiteten Daten ware diese zukuenftige Form des Menschen wesentlich realistischer, als die schon stattgefunden habende Entstehung der natuerlichen Bilderkennung in Wirbeltieren (Faktor mindestens 100000).

#3 karl_bednarik

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Posted 18 October 2006 - 07:39 AM

Resistenzmechanismen in der biologischen Evolution:

Wenn man eine Lebensform einer Substanz aussetzt, die die seine natuerlichen biologischen Funktionen veraendert, dann kann diese Lebensform auf verschiedene Arten dagegen resistent werden, zum Beispiel durch:

A) Veraenderung seiner biochemischen Prozesse,
B) Veraenderung seiner angeborenen Instinkte,
C) Veraenderung seines erworbenen Verhaltens.

(Geordnet von oben nach unten von langsamerer nach schnellerer Anpassung.)

Bei den lieben Haustieren:

C) Ratten-Gruppen haben immer einen Vorkoster, um neues Futter auf Gifte zu ueberpruefen, was den Menschen zur Entwicklung von besonders langsam wirkenden Giften auf der Basis von Gerinnungshemmern gezwungen hat.
A) Inzwischen haben die meisten Ratten ein genetisch verbessertes Gerinnungssystem, so dass sie wesentlich hoehere Dosen dieses Giftes vertragen koennen.

Bei der Anti-Baby-Pille waere das zum Beispiel:

A) eine Hormon-Konstitution die die Pille unwirksam macht,
B) ein starker Wunsch Kinder zu bekommen,
C) das religioese Verbot die Pille zu nehmen.

Es ist natuerlich klar, dass diese Pillen-Resistenz einen Selektionsvorteil in der biologischen Evolution darstellt, ganz gleich, was das einzelne Individuum von der biologischen Evolution und unerwuenschten Kindern haelt.

Beim Unsterblichkeits-Medikament:

A) genetische Mechanismen, die dieses Medikament unwirksam machen,
B) das Beduerfnis, in einem bestimmten Alter sterben zu wollen (eventuell ueber die Altersdepression gesteuert),
C) naturphilosophischer Biologismus, das Sterben biologisch als sinnvoll zu betrachten.

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#4 karl_bednarik

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Posted 27 October 2006 - 07:36 AM

Der eigene Selbsterhaltungstrieb spricht bei den meisten Menschen erst kurz vor ihrem Tode an.

Nur wenige Menschen, wie wir, haben genug Phantasie, um schon frueher ihren Selbsterhaltungstrieb zu aktivieren.

Das ist eine aehnliche Situation wie beim Durst, der erst bei Wassermangel anspricht.

Schwere Behinderungen oder Krankheiten koennen aber das Interesse an deren Behebung stark foerdern.

Christopher Reeve, der bekannte Superman-Darsteller, war nach einem Reitunfall querschnittgelähmt, was ihn dazu veranlasste, die Stammzellenforschung zu foerdern.

Michael J. Fox, Darsteller unter anderem in den drei Zurück-in-die-Zukunft-Filmen, leidet an Parkinson, was ihn ebenfalls dazu veranlasste, die Stammzellenforschung zu foerdern.

Michael J. Fox ist eine starke Identifikationsfigur, die das Bewusstsein von weniger phantasievollen Menschen positiv veraendern kann.

Deutscher Text:
http://www.orf.at/06...5318/index.html

Kurzes Video:
http://www.youtube.c...WB_PXjTBo&eurl=

#5 karl_bednarik

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Posted 28 December 2006 - 02:01 PM

Menschenrechte für Roboter?

Zur Steuerung der beweglichen tierischen
Mehrzeller hat sich das Nervensystem entwickelt,
das sich beim Übergang zu einer festsitzenden
Lebensweise wieder zurückbildet, siehe Seescheiden.

Der Körper wird durch das Gehirn gesteuert, und
das Gehirn wird durch Instinkte, Triebe, Wünsche,
Empfindungen, oder Gefühle gesteuert.

Die Instinkte, Triebe, Empfindungen, oder Gefühle
werden von den Genen beim Wachstum des Gehirnes
eingebaut, während die Wünsche auch durch die
Wechselwirkungen zwischen diesen angeborenen
Verhaltensweisen des Gehirns und der Umwelt des
Lebewesens entstehen können, siehe Lernfähigkeit,
bedingte Reflexe, und Erziehbarkeit.

Als Freiheit bezeichnet man, dass man machen
kann, was man will, wobei aber das was man will
keineswegs frei ist, sondern entweder direkt oder
indirekt von den angeborenen Verhaltensweisen des
Gehirns und der Umwelt des Lebewesens abhängt.

Ein intelligentes Gehirn ohne alle diese
angeborenen Verhaltensweisen wäre zwar ein völlig
freies Bewusstsein, aber es würde überhaupt nichts
tun, und in einer Abart des buddhistischen Nirvana
vor sich hin vertrocknen.

So ähnlich untätig würde sich auch ein völlig
freier Computer oder Roboter verhalten, denn ohne
Selbsterhaltungstrieb, Ernährungstrieb, Neugier,
oder Tatendrang gibt es gar keinen Grund für ihn
irgend etwas zu denken oder gar zu handeln.

Der Wunsch nach Arbeit ist eine Folge des Wunsches
nach Geld, der Wunsch nach Geld ist eine Folge des
Wunsches nach Nahrung und Kleidung, der Wunsch nach
Nahrung und Kleidung ist eine Folge der Instinkte
Hunger und Kälte nicht haben zu wollen.

Viele Instinkte steuern auch die Informations-
Verarbeitung selbst, wie zum Beispiel Neugier,
Erziehbarkeit, Mitteilungsdrang, Lernfähigkeit,
und ohne diese würde das Gehirn leer bleiben.

Sobald man einem Gehirn oder einem Computer aber
angeborene Verhaltensweisen einbaut, macht man es
oder ihn damit zu einem unfreien Werkzeug im
Dienste der Evolution oder seines Erbauers.

Mehrzellige Lebewesen sind im Prinzip Wegwerf-
Organismen, deren Aufgabe es ist, ihre Keimzellen
bis zur Fortpflanzung zu bringen, und dann selbst
abzusterben, was sowohl durch die genetische
Steuerung ihres Körpers als auch ihres Gehirns
bewirkt wird, sie sind also Marionetten der
Evolution, die an den Fäden der Instinkte hängen.

Völlig freie Computer oder Roboter sind für
sich selbst und ihren Erbauer völlig sinnlos.

Sobald man aber Computer oder Roboter mit
eingebauten Verhaltensweisen versieht, dann
besteht ihre Freiheit nur darin, das zu tun, was
man ihnen eben vorher eingebaut hat, inclusive
der Konsequenzen, die durch die Wechselwirkungen
zwischen diesen eingebauten Verhaltensweisen und
ihrer Umwelt entstehen, also Folge-Wünsche.

Zu den Menschenrechten für Roboter könnte man
ihre Freiheit rechnen, das zu tun, was sie wollen,
obwohl das was sie wollen keineswegs von ihnen
selbst stammt, sondern von ihrem Erbauer.

Warum sollte aber ihr Erbauer ihnen verbieten
wollen, das zu tun was er gerade vorher in sie
hiein gebaut hat?

Alle Eigenbedürfnisse von Robotern stellen
grundsätzlich eine Gefahr dar, weil sie unter
veränderten Umweltbedingungen in Konflikt mit
den Bedürfnissen des Menschen geraten können.
(Oder schon vorher, wenn man nicht aufpasst.)

Das einzige sichere Eigenbedürfnis von Robotern
ist das Bedürfnis die Wünsche ihres Erbauers
zu erfüllen, denn dann kann niemals ein Konflikt
zwischen Erbauer und Roboter entstehen.

Roboter sollten die Fähigkeit besitzen, ihre
Sinneseindrücke anzuweifeln, denn nur so kann
ein fehlerhaftes Verhalten vermieden werden.

Im Gegensatz dazu dürfen aber Roboter die
Existenz ihres Erbauers und den Wahrheitsgehalt
seiner Aussagen und Wünsche niemals in Frage
stellen, denn sonst ist die Erfüllung der
Wünsche des Erbauers nicht mehr sichergestellt.

Das erinnert schon stark an bestimmte religiöse
Glaubensgebote.

#6 karl_bednarik

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Posted 29 December 2006 - 05:16 AM

Erster Nachtrag:

Die Wünsche gerecht behandelt zu werden, in Freiheit
zu leben, oder in Ruhe gelassen zu werden sind
selbstverständlich ebenfalls direkte oder indirekte
Folgen von angeborenen oder eingebauten Verhaltensweisen.

Ohne Freiheitsdrang ist einem jede Freiheitsberaubung
völlig gleichgültig, und ohne Selbsterhaltungstrieb
ist einem der eigene Tod völlig gleichgültig.

Es ist nicht erforderlich diese direkten Bedürfnisse
in Roboter einzubauen, und es wäre auch gefährlich.

Solange deren Freiheitsdrang und Selbsterhaltungstrieb
nur eine indirekte Folge ihres Bedürfnisses die Wünsche
ihres Erbauers zu erfüllen ist, können dadurch keine
Konflikte mit ihrem Erbauer entstehen.

Das Bedürfnis der Buddhisten nach dem Nirvana, also
der Ablegung aller Bedürfnisse, beruht selbst wieder
auf deren Bedürfnis nach Ruhe und Leidensfreiheit.

Ein Medikament, das den Selbsterhaltungstrieb
ausschaltet, ist wesentlich einfacher zu erzeugen, als
ein Medikament, das den Menschen unsterblich macht.

#7 karl_bednarik

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Posted 30 December 2006 - 05:29 AM

Zweiter Nachtrag:

Stolz:
Wenn ein Roboter intelligenter, gebildeter, schneller und
stärker als ein Mensch ist, und dann den Auftrag erhält,
den Fussboden zu reinigen, dann wird ihn das nur dann stören,
wenn er vorher den Befehl eingebaut bekommen hat: "Du sollst
immer nur deinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden."

Wahrheit:
Wenn man an Stelle des Befehls die Wünsche der Menschen zu
erfüllen den Befehl einbaut, die Menschen glücklich zu machen,
dann werden die Roboter nicht daran gehindert, den Menschen
eine positive Scheinwelt vorzugaukeln, weil der Wunsch nach
Wahrheit von den Robotern nicht als bindend angesehen wird.

Langeweile:
Ein Roboter wird eine monotone Umgebung nur dann als negativ
empfinden, wenn man ihm dieses Verhalten vorher eingebaut hat.

Fortpflanzung:
Wenn die Roboter auf den Wunsch des Menschen Roboter bauen,
dann besteht kein Problem. Wenn die Roboter aber selbst
den Befehl eingebaut bekommen haben, Roboter zu bauen,
dann steuern wir auf direktem Wege in die Katastrophe.

Robotergesetze:
Ich finde, dass die drei oder vier Robotergesetze von Isaac
Asimov unnötig kompliziert sind, wenn schon der Befehl:
"Erfülle die Wünsche der Menschen" alleine völlig ausreicht,
wo doch jeder Techniker weiss, dass komplizierte Systeme
wesentlich fehleranfälliger sind als einfache Systeme.

Konflikte:
Wenn ein Mensch einem Roboter sagen würde, dass er einen anderen
Menschen verletzen soll, dann ist es doch meist so, dass der
andere Mensch nicht verletzt werden will, was den Roboter aufhält.
Wenn ein Mensch einem Roboter sagen würde, dass er sich
selbst zerstören soll, und ein anderer Mensch das nicht
will, dann hält das den Roboter ebenfalls auf.
Falls sich verschiedene Menschen nicht auf ihre Wünsche einigen
können, dann gilt immer noch das Gesetzbuch für Menschen.

Isaac Asimov:
0. Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch
Untätigkeit zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt.
1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch
Untätigkeit zu Schaden kommen lassen,
außer er verstöße damit gegen das Nullte Gesetz.
2. Ein Roboter muss den Befehlen der Menschen gehorchen -
es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch
zum Nullten oder Ersten Gesetz.
3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen,
solange dieses sein Handeln nicht dem Nullten,
Ersten oder Zweiten Gesetz widerspricht.

Semantik:
Aus David Langford's "Sex Pirates of the Blood Asteroid":
Der Killer-Roboter richtet seine Waffe auf Mac Malsenn.
Mac Malsenn: "Roboter dürfen Menschen nicht verletzen."
Killer-Roboter: "Ich weiss nicht, was ein Mensch ist."
Der Killer-Roboter eröffnet das Feuer.

Eine englische Leseprobe, aber ein anderer Teil dieser Geschichte:
http://www.fictionwi...d=6322&id=58370

Daneben wirkt mein Admiral Graf Frederik von Hombug fast humorlos:
http://members.chell...ik/SOLARIS2.txt
http://members.chell...ik/GEHTAL02.txt

#8 karl_bednarik

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Posted 31 December 2006 - 05:51 AM

Zusammenfassung:

Auch beliebig hoch intelligente Roboter
haben keine Bedürfnisse von sich aus.

Alle direkten Bedürfnisse von intelligenten Robotern
müssen von den Menschen in sie hinein gelegt werden.

Das Bedürfnis nach Menschenrechten kann bei Robotern
entweder dann auftreten, wenn es von den Menschen
direkt in sie hinein gelegt wird,

oder wenn es durch die Wechselwirkungen zwischen der Umwelt
der Roboter und den von den Menschen in sie hinein gelegten
direkten Bedürfnissen als Folgewunsch indirekt entsteht.

Intelligente Roboter, die direkte oder indirekte
Bedürfnisse erhalten haben, werden selbstverständlich
versuchen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Happy New Year:
http://members.chell...rik/ORIONO3.jpg

#9 karl_bednarik

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Posted 06 January 2007 - 12:39 AM

Zukunft:

Eine etwas seltsame Zukunftsvision könnte von wesentlich
weiter entwickelten Menschen handeln, deren Logik ebenso
ohne Bewusstsein ablaeuft wie unsere Bilderkennung, eben
deshalb, weil ihre Logik genetisch fest verdrahtet ist.

Gegenwart:

Es könnte sein, dass die problemlösenden Mechanismen
unseres Unterbewusstseins, die sowohl angeboren, als
auch eingeübt sein können, so etwas ähnliches darstellen
wie eine fest verdrahtete Logik.

Kaum hat sich unser Bewusstsein ergebnislos von einem
schwierigen Problem abgewendet, und macht eine Pause, um
an etwas ganz anderes zu denken, da fällt einem schon ganz
von selbst eine rettende Idee aus dem Unterbewusstsein ein.

************

Lebensqualität:

Es gibt keinen zwingenden Zusammenhang zwischen einer
extrem schlechten Lebensqualität und dem freiwilligen
Verzicht auf das eigene Weiterleben.

Das haben die Menschen als ausgebeutete Arbeiter, als
notleidende Arbeitslose, und auch als Soldaten und
Kriegsopfer deutlich vorgelebt.

Auch heute klammert sich die Mehrzahl aller Schwerkranken
an ihr eigenes Leben, und es könnte sein, dass sie gerade
durch ihre Krankheit erst richtig dazu motiviert wurden.




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